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21.01.2020

Wietersdorf 6:4 EC LICO St. Marein

Die Wölfe mussten beim Vorletzten Wietersdorf eine bittere 4:6-Niederlage einstecken. In einem Spiel, das einem Verkehrsunfall glich – hässlich, aber irgendwie muss jeder einmal da durch – unterlagen inferiore Gäste starken Wietersdorfern, die im Kampf um den Klassenerhalt einen Achtungserfolg feiern durften. Zumindest zu Beginn lief allerdings noch alles nach dem Motto "Im Osten nichts Neues": Verteidiger Markus Müller traf zum 1:0, Stefan Jäger legte das 2:0 nach. Kurz vor der Pause gelang den bis zu diesem Zeitpunkt völlig harmlosen Gastgebern der Anschlusstreffer zum 1:2. Erste Lektion für die Wölfe: Auch aus wenigen Chancen kann man Tore machen.

Der Mittelabschnitt begann erneut mit einem Treffer der Gäste: Auch dieses Mal war es ein Verteidiger der traf – der baumlange Hühne Marco Taudes setzte den Puck wunderschön in die Maschen. Doch ganz entgegen der Behauptung Hermann Hesses, dass jedem Anfang ein Zauber innenwohne, zauberten ab dann die sich plötzlich aufbäumenden Gastgeber: Wietersdorf rackerte, Wietersdorf kämpfte, Wietersdorf traf. Binnen 50 Sekunde egalisierte ein Doppelschlag der Görtschitztaler die so sicher scheinende Führung der St. Mareiner Cracks, die auf dem – zugebenermaßen – immer schlechter werdenden Eis um Fassung und Spurtreue rangen. Die Pausenansprache von Coach Bojan Zajc gestaltete sich dann selbst für Cracks ohne Anglistik-Leidenschaft deutlich.

Die Wirkung hielt nur kurz: Thomas Podgorsek erhöhte nach wunderschönem Zuspiel von Daniel Reiter auf 4:3. Danach: Schranken unten, Lichter blinken aber kein Zug in Sicht. Große Chancen wurden vernebelt und Wietersdorf kam mit Gegner und Eisfläche deutlich besser zurecht. Das 4:4 folgte ebenfalls weniger als eine Minute später, dem 5:4 ging ein kapitaler Stellungsfehler der Wölfe voraus, das 6:4 war dann die Draufgabe der Wietersdorfer ins verwaiste Tor der Lavanttaler. Zweite Lektion: Für einen so unmotivierten Antritt gibt es in keiner Liga Punkte. Die Gastgeber bewiesen deutlich mehr Siegeswillen. Wir wünschen für die restlichen Partien noch viel Glück.

Die gute Nachricht: Bereits am Freitag ist im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs gegen Althofen II Schadenswiedergutmachung angesagt! Spielbeginn ist 19:30 Uhr.



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Viel Vergnügen auf unserer Homepage!

Ihr EC St. Marein