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12.12.2019

St. Marein 5:4 HC Köttern (3:0/1:2/0:2/0:0/1:0)

Spät, aber doch, hier ist der Spielbericht unserer Jungs gegen den HC S.E. Massivhaus Köttern – einer Partie, die einem Zahnarztbesuch glich: Schon davor hatte man das Gefühl. . . das könnte gleich weh tun. Kein Wunder, pflegen die Gäste doch seit Jahren einen beherzten, kampfbetonten und nun – rustikalen – Spielstil. Die Wölfe zeigten sich allerdings ähnlich bissig, "hart aber herzlich" wurde zum Motto eines spannenden Eishockey-Abends.

Die St. Mareiner Crackes fingen dort an, wo sie im Duell gegen die Wörthersee Knights aufgehört hatten: das 1:0 aus Sicht der Gastgeber fiel bereits nach unfassbaren 9 Sekunden, nach 11 Minuten stand es glatt 3:0 – alles schien nach Plan zu laufen. Erst nach fast 30 gespielten Minuten konnten auch die Gäste erstmals anschreiben, die im Powerplay zum 1:3 trafen. Wenige Minuten später war der Drei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt, die Wölfe erhöhten auf 4:1. Doch Köttern war aufgewacht, das 2:4 fiel noch vor dem zweiten Pausenpfiff unter unglücklicher Mithilfe der Wölfe als Eigentor.

Der Schlussabschnitt stand dann klar unter dem alten Zirkus-Motto: Menschen, Tiere, Attraktionen. Dazwischen fielen zwei Tore für Köttern, unzählige Strafen eine Mini-Rauferei zwischen den Spielerbänken und ein Schiedsrichter-Duo, das sich die besinnliche Zeit wohl etwas anders vorgestellt hatte. Trotzdem: Die wirklich guten Zebras Florian Widmann und Daniel Holzer behielten irgendwie den Überblick, während sich die beiden Teams in vorweihnachtlicher Nächstenliebe übten. Nicht nur in den Herzen, sondern auch auf den Strafbänken wurde es warm. Die Lektion daraus, bei Spielen gegen Köttern gilt die gleiche Devise wie beim Kampf gegen einen Gorilla: Du hörst nicht auf, wenn du müde bist, sondern wenn der Gorilla müde ist.

Sechs Minuten vor dem Ende hatten sich die Kötterner also tapfer zum 4:4 gekämpft. 60 lange Minuten hatten ihre Spuren auf beiden Seiten hinterlassen, eine Riesenchance in der Overtime ließen die Wölfe ungenutzt. Erst das Penaltyschießen brachte den entscheidenden Treffer für die Hausherren. Wir ziehen den Hut vor dem Kampfgeist des Vorjahres-Dritten und freuen uns auf das Retourspiel.

Zur Statistik geht es hier:
https://www.kehv.at/spielbericht/?gameId=692363a2-2508-4c0c-b0e7-304a3c19fff5&divisionId=6166



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